Die magische Welt der Wichteltüren
Eine skandinavische Tradition verzaubert Deutschland
07.12.2024 7 min
Zusammenfassung & Show Notes
Die ursprünglich aus Skandinavien stammenden Wichtel sind nicht nur hilfsbereit und zauberhaft, sondern auch echte Schelme, die gerne den einen oder anderen Streich spielen. In dieser Episode tauchen wir ein in die faszinierende Folklore dieser kleinen Wesen und erfahren, wie die Tradition der Wichteltür durch soziale Medien ihren Weg nach Deutschland gefunden hat.
Die Sprecherin teilt ihre persönlichen Erfahrungen mit dem Wichtel Tomte und zeigt, wie diese magische Tradition ihrer Familie jeden Tag der Vorweihnachtszeit versüßt.
Sie möchten mehr über diese zauberhafte Tradition erfahren und selbst Teil der Wichtel-Gemeinschaft werden? Dann hören Sie jetzt in diese magische Episode hinein und besuchen Sie unseren Instagram-Kanal für noch mehr Wichtel-Abenteuer!
Intro-Musik: Silent Night Intro Pan Flute Glissando.wav by CarlosCarty -- https://freesound.org/s/454786/ -- License: Attribution 4.0
Transkript
Eine Anmerkung zu der Folge heute
vorab.
Da wir eine kleine Pause machen,
weil Finn mit seiner Mama bei den
Großeltern ist, erzähle ich euch
heute, wo die Wichteltradition mit
der Wichteltür eigentlich
herkommt.
Willkommen beim
Weihnachtswichtelcast mit unserer
Familie, dem Wichteltromte und
seinen Freunden.
Familie, dem Wichtel Tomte und
seinen Freunden.
Hallo zusammen.
Heute bin ich alleine hier in der
kleinen Podcast-Höhle.
Finn ist mit seiner Mama bei den
Großeltern und ist da das
Wochenende.
Und da ist natürlich auch unser
Tomte ein bisschen ruhiger.
Der ist natürlich besonders gerne
wenn er Kindern da, eine Freude
machen oder Streiche spielen kann.
Aber das gibt uns jetzt die mal
drauf Zeit, zu wo gucken, diese
Wichteltür-Tradition eigentlich
herkommt.
Bei uns zu Hause ist Tomte jetzt
inzwischen das dritte Jahr da.
Und ihr merkt das sicher immer,
der bringt jede Menge Spaß.
Nicht nur für die Kinder, auch wir
Erwachsene finden das schön.
Aber da müssen wir jetzt auch mal
gucken, wo kommt das eigentlich
her?
Der Name Tomte beispielsweise ist
schon sehr verbreitet.
Der kommt eher aus Schweden oder
in Finnland gibt es auch Tontu.
In Dänemark und Norwegen findet
man das eher unter Nisse.
Und das, was die gemeinsam haben,
sind eigentlich immer kleine
Wichtel- oder Koboldwesen, die in
Haus und Hof zum Aufpassen da
waren.
Das Ganze kommt natürlich aus
Erzählungen, Sagen, Geschichten
und Märchen und wurde daher mehr
mündlich überliefert, und Märchen
und wurde daher mehr mündlich
überliefert, aber hauptsächlich
aus dem skandinavischen Raum.
Das Ganze wurde dann später aber
natürlich auch in
aufgeschriebenen, bekannteren
Märchen und Geschichten
wiedergespiegelt und aufgegriffen.
So gibt es zum Beispiel das
Gedicht von Tomten, der
Wichtelmann, von Viktor Rydberg
aus dem Jahr 1881, in dem
Geschichten von diesem Wichtelmann
erzählt wurden.
Und das Ganze hat zum Beispiel
auch Astrid Lindgren später
aufgegriffen in der zweiteiligen
Buchreihe Tomte Tummetot.
Und natürlich auch die Gebrüder
Grimm in den deutschen Märchen
haben Wichtel und Kobolde immer
wieder mit aufgenommen und
thematisiert.
und thematisiert.
Der Name Nisse wird abgeleitet von
dem dänischen Namen Nils für
Nikolaus.
Und da kommen die Geschichten her.
Ja, und in Deutschland kennen
diese ähnlichen Geschichten von
den Heinzelmännchen zu Köln aus
dem 19.
Jahrhundert von August Koppisch.
von August Koppisch.
Was die alle gemeinsam haben?
Was die alle gemeinsam haben, die
Wichtel sind eigentlich immer
liebe, nette und großzügige kleine
Wesen, sehr hilfsbereit und
bringen gerne Freude.
Aber auch da treiben sie gerne
Schabernack.
Entstanden ist jetzt der Brauch
der Wichteltür, weil die Wichtel
natürlich immer sehr, sehr
zurückhaltend sind, geheimnisvoll.
Die zeigen sich nicht gerne.
Die werden auch immer nur nachts
aktiv.
Und solange die Leute noch wach
sind, solange man im Haus noch
wach ist, passiert mit den
Wichteln nicht viel.
Passiert mit den Wichteln nicht
viel.
Daher kommt dann wohl auch dieser
dass Brauch, die Wichtel
irgendwann, um sich zu zeigen,
jetzt in der heutigen gerne Zeit,
mal ihre Tür zeigen.
Manchmal wird aus dieser Tür ein
ganzes Haus.
Aber oft ist es eine Tür, die
irgendwo in der Wohnung an der
Wand angebracht ist und dort so
der Eingang für den Wichtel in das
Haus ist.
Der Wichtel selbst kommuniziert
dann hauptsächlich über Briefe.
Bei uns ist es ja auch so, wir
lesen immer den Wichtelbrief vor.
Es ist eine wundervolle Tradition,
dass der Brief dann morgens schon,
in unserem Fall tatsächlich
inzwischen wichtiger als der
Adventskalender selbst, vorgelesen
wird und geguckt wird, was so
passiert.
Aber natürlich ist oft schon
vorher aufgefallen, was der
Wichtel in der Nacht angestellt
hat und was er getan hat.
Das Ganze machen die Wichtel
höchstwahrscheinlich, um den
Kindern die Vorweihnachtszeit zu
verkürzen, die Zeit bis
Weihnachten ein bisschen
spannender und interessanter zu
gestalten.
Jetzt die letzten Jahre ist das
dann aus dem skandinavischen Raum
sehr nach Deutschland rüber
geschwappt.
Man merkt das, wir haben ganz
viele im Bekanntenkreis, die auch
einen Wichtel bei sich zu Hause
haben, auch mit den
unterschiedlichsten Namen.
Das kommt natürlich durch das
Internet.
Dadurch, dass wir jetzt auf dieser
großen, weiten Welt so stark
miteinander vernetzt sind und
deswegen eben Traditionen aus
anderen Ländern viel einfacher
sehen können, viel einfacher
miterleben können, hat sich das
dann auch hierher verbreitet und
wurde von vielen dann mit
übernommen.
Ja, und so ist es auch bei uns.
Wie gesagt, die Wichtel sind
natürlich eigentlich sehr
hilfsbereit, sehr nett, bringen
manchmal auch kleine Geschenke,
aber sie wollen auch viel Freude
bringen und Zauber.
Deswegen haben auch die meisten
Wichtel, eigentlich alle Wichtel,
Zauberkräfte und können die
tollsten Sachen machen.
Und spielen damit dann auch ganz
gerne mal den ein oder anderen
Streich.
Uns bringt der Tomte auf jeden
Fall so immer viel Spaß jedes
Jahr.
Wir freuen uns, dass er auch
dieses Jahr dann wieder da ist und
wir hoffen, dass ihr an den
kleinen Geschichten, die wir
erzählen, auch viel Freude habt.
Da wir in dem Podcast ja leider
immer nur erzählen können, was
alles passiert ist und wie das
Ganze aussieht, aber natürlich uns
immer bemühen, die Sachen schön zu
beschreiben und zu erklären, haben
wir aber jetzt auch noch einen
Instagram-Kanal angelegt.
Auf Instagram unter at
weihnachtswichtelcast, alles
zusammengeschrieben, könnt ihr
jetzt auch die Bilder immer zu
jeder Folge sehen, was der Wichtel
gemacht hat.
Da seht ihr dann zum Beispiel den
Obstkorb mit den ganzen
Wackelaugen, den verdreckten
Snorre und alles, was sonst so
passiert ist.
Also schaut da gerne rein, wenn es
euch interessiert, wie das Ganze
aussieht, was der Wichtel wieder
verbrochen hat und was er uns für
Freude macht.
Ich wünsche euch noch einen
schönen Tag, eine gute Zeit und
bald kommt wieder eine neue Folge
von unserem Wichtel Tomte und
unserer Familie.
Tschüss!
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